Inklusives Tennis im Rahmen der Damen Tennis-Bundesliga

Im Rahmen der Tennis-Bundesligabegegnung zwischen dem DTV Hannover und dem amtierenden Deutschen Meister Eckert Tennis Team Regensburg kommt es am 06. Mai 2018 zu einem außergewöhnlichen Event: Die Pause zwischen den Einzeln und den Doppeln wird zu einer Präsentation der Möglichkeiten von inklusivem Tennis genutzt. Nachdem im vergangenen Jahr Rollstuhltennisspieler ein Showmatch bestritten, wird nun der Bereich Blindentennis vorgestellt.
Niklas Höfken von der Gold-Kraemer-Stiftung und Experte für das Thema Inklusion, wird auf dem Center Court demonstrieren, wie Blindentennis funktioniert und wie die Einbindung dieser faszinierenden Sportart in das Vereinsleben funktionieren kann.
Anschließend haben Zuschauer selbst die Möglichkeit, einen Perspektivwechsel vorzunehmen und Blindentennis auszuprobieren. Dies gelingt durch das Aufsetzen von Brillen, die verschiedene Formen von  Sehschwäche simulieren. Gespielt wird mit Bällen, die ein rasselndes Geräusch vermitteln. Eine äußerst spannende Erfahrung.
„Mit dieser Maßnahme möchten wir zeigen, dass auch im Tennissport Inklusion gut möglich ist und Barrieren abgebaut werden können“, unterstreicht Anke Günster, im LandesSportBund (LSB) Niedersachsen verantwortlich für diesen gesamten Bereich. „In vielen Tennisvereinen besteht Interesse aber ebenso großer Aufklärungsbedarf, wie Menschen mit Behinderung in das Vereinsleben einbezogen werden können. Das betrifft auch die Besetzung von Ehrenämtern.“
Die Aktion wird gemeinsam vom LSB mit dem Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB), dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN) und dem gastgebenden DTV Hannover durchgeführt.

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